Ausbildung für Fortgeschrittene
Ganzheitliche Diagnostik und Heilkunde
Inhalte
Im der Fachausbildung geht es darum, ein tieferes Verständnis für die Zusammenhänge im menschlichen Organismus zu bekommen. Dabei geht es auch um die Fragen: Was ist Gesundheit? Was ist Krankheit? Die Kunst der Pflege des Lebens (Yang Sheng) - wie kann man diese Kunst erlernen?
Die Fachausbildung vermittelt Ihnen die wichtigen Grundlagen für eine ganzheitliche Anamnese und Diagnostik nach dem Vorbild des Medizinsystems der TCM. Diese stellt ihre Diagnose ohne Einsatz technischer Hilfsmittel.
Die Summe der festgestellten Symptome werden hinreichend genau einem Krankheitsmuster zugeordnet. Dies führt dann zur Festlegung der Therapiestrategie.
Es geht bei der Diagnostik um Scharfsinn (gute Analysefähigkeiten, Unterscheidungskraft) und gute Beobachtungsgabe (Physiognomie) sowie um Präzision in der Fragestellung.
Der geschulte Therapeut beobachtet alles und stellt es in Beziehung zusammen. Er hat nicht nur den Patienten mit seinem Leiden im Blickwinkel, sondern auch das Umfeld, in dem sich eine Erkrankung entwickeln konnte. Die ganze Natur und die in ihr lebenden Organismen und wirkenden Kräfte nutzt er als Hinweis für die Gesamtsituation.
An den Präsenztagen werden u. a. Fallbeispiele analysiert, Diagnosen und individuelle Therapien ausgearbeitet, damit Sie dies ausreichend üben können. Auch reale Patientengespräche werden geführt.
Wichtig! Es gilt zu beachten, dass nicht alle Krankheitsmuster naturheilkundlich behandelt werden können. Umso wichtiger ist es, sich die Kenntnisse anzueignen, um zu beurteilen, ob eine schulmedizinische Behandlung notwendig ist oder nicht. Kenntnisse in der Schulmedizin sind in dieser Fachausbildung zwar nicht Voraussetzung, sollten aber der Verantwortung wegen, vorhanden sein oder erworben werden.
Weg zu Diagnose und Therapie
- Orthopathie (Gleichgewicht) in wie weit vorhanden?
- Heteropathie (Ungleichgewicht, "Schrägläufigkeit") wie entstanden, durch welche Faktoren bedingt?
- Die vier diagnostischen Verfahren (Befragen, Betrachten, Betasten, Befund über Hören und Riechen). Besonderer Schwerpunkt der Fortbildung ist das Befragen.
- Acht Leitkriterien beurteilen die Dynamik: Hitze-Kälte; die Tiefenwirkung: Innen-Außen; den energetischen Zustand: Fülle-Leere und übergeordnet Yin-Yang als polare Aspekte des Ganzen
- Krankheitsverursachende Faktoren: äußere pathogene Faktoren (klimatisch, umweltbedingt), innere pathogene Faktoren (Emotionen), neutrale Faktoren (schlechte Lebensführung, falsche Ernährung, mangelnder Schlaf, Bewegungsmangel, Unfälle)
- Zuordnung und Beurteilung der Symptome über die Fünf Wandlungsphasen
- Analyse und Zusammenführen der gesammelten Informationen (Muster)
- Aus dem / den Mustern ergibt sich die entsprechende - auf den Patienten abgestimmte - Therapie bzw. das Therapiekonzept
- Erstellen von individuellen Rezepturen mit entsprechender Gewichtung der einzelnen Drogen innerhalb einer Rezeptur (die Kunst des Rezeptierens), korrekte Dosierung, Zubereitungsart, Verarbeitung und Vorbehandlung (Pao-Zhi), interne und externe Anwendungen.
- Empfehlungen zur Ernährung und Lebensführung, die die Kräutertherapie unterstützen
Weitere Informationen und Beratung
Die Fachausbildung wird im Fernstudium angeboten und beinhaltet mehrere Präsenztage.
Den detaillierten Lehrplan erhalten Sie gerne auf Anfrage.
Voraussetzung: abgeschlossenes Studium der "Großen Ausbildung ganzheitliche Kräutermedizin" (Herbalist 1) oder gleichwertiger Abschluss in Phytotherapie (mindestens 200 Stunden) bei einer anderen Bildungsstätte.
Die Fachausbildung ist auch als Einstieg in die ganzheitliche Medizin und TCM möglich. Gerne berate ich Sie in einem persönlichen Gespräch.
Dauer: 2 Jahre
Beginn: Der nächste Studiengang startet im Herbst 2026. Der Einstieg ist danach zeitlich flexibel. Begrenzte Teilnehmerzahl (18).
Gerne berate ich Sie über diese Ausbildung und sende Ihnen weitere Informationen zu.
Kontaktieren Sie mich bitte per E-Mail silviarominger@icloud.com

